Donnerstag, 25. November 2010

Denken und Angst bei Mensch und Tier

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen der Angst eines Menschen und der Angst eines Tieres.

Angenommen, ein kleiner Hund wird von einem Passanten getreten. Am nächsten Tag passiert das selbe wieder. Wenn dieser Hund diese Person nun ein drittes Mal sieht, dann bekommt er schon von vornherein Angst und läuft weg.

Wenn der Hund seinen Peiniger jedoch nicht sieht, dann hat er auch keine Angst!
Wir Menschen sind hier anders. Wir denken darüber nach, dass dieser böse Mensch ja vielleicht nochmals wieder kommen könnte..... und was wir dagegen tun könnten, wie wir uns wehren oder verstecken könnten..... und während wir darüber nachdenken haben wir dauerhaft Angst.

(Dieses Beispiel stammt aus dem Buch "In Abstand zur inneren Wortmaschine: Ein Selbsthilfe- und Therapiebegleitbuch auf der Grundlage der Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT)" von Steven C. Hayes, Spencer Smith, und Gerhard Kugler. Die "Akzeptanz- und Commitment-Therapie", die sich als die dritte Generation der Verhaltenstherapie sieht, dreht sich ebenfalls sehr stark um Achtsamkeit und Zustimmung. Da dieser Ansatz allerdings wesentlich rationaler ist, als der hier in Blog beschriebene, werde ich hier nicht tiefer darauf eingehen. 
In diesem durchaus empfehlenswerten Buch gibt es eine Vielzahl sehr interessanter Übungen, die allerdings auch durchgeführt werden wollen, wenn man etwas von diesem Buch haben will.)

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