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Beiträge vom Dezember 2010

Freitag, 31. Dezember 2010

KiKG-PrEssenz-Ausbildung

Eine weitere Frage, welche mir diese Leserin stellte: "…und Du schriebst etwas von einer KiKG-Ausbildung: Was ist das?"

Die KiKG-Arbeit (Ki-, Körper- und Gestaltarbeit) ist eine von Joel Weser entwickelte Methode, in welche seine Erfahrungen aus der Gestaltarbeit, aus dem Famillienstellen und aus 35 Jahren Kampfkunst eingeflossen ist.

Es geht dabei darum, in eine bestimmte Art innerliche Präsenz zu kommen...., in eine Präsenz in der Essenz (daher PrEssenz-Arbeit), in welcher man mit dem Leben, mit innerlichen und äußerlichen Anforderungen besser umgehen kann (also das, was ich auch hier in meinem Blog auch beschreibe).

Die KiKG-PrEssenz-Arbeit setzt sich zusammen aus den hier bereits ein paar mal kurz angeschnittenen Körperübungen, in welchen man selbst und am eigenen Leibe erfahren kann, dass Entspannung, sich innerlich Lösen, Zustimmen, eine Situation erleichtern oder sogar auflösen kann.
Ansonsten gibt es die Innen-Raum-Reisen, in denen man sich einfach im eigenen Inneren "Mitten-in-die-Situation" hineinsetzt und dabei allem zustimmend fühlt, was dabei auftaucht. (Dies ist das, was ich immer wieder mache und hier im Blog auch beschreibe.)
Des Weiteren lernen wir systemische Zusammenhänge kennen, die in viele Lebensthemen manchmal tiefer hineinspielen, als man anfangs denken könnte....!

(Einführende Gedanken und weiterführende Links über die KiKG-Arbeit schrieb ich bereits unter "Körperlicher Druck, Abwehr und Zustimmung". - Alle meine Beiträge über dieses Thema findet man unter dem Label (Schlagwort) "KiKG".

Ich sehe Joel als meinen wichtigsten Lehrer.
Ich mache bei ihm die Ausbildungsgruppe "Die Kunst des Führens und Begleitens".... die dazu dient, genau diese PrEssenz im eigenen Leben zu entwickeln....  - Im zweiten und dritten Ausbildungsjahr lernt man auch, wie man andere Menschen begleiten kann, diese PrEssenz ebenfalls in ihrem Leben zu entwickeln und zu nutzen (aber so weit bin ich noch nicht).

Bin für derartige Fragen dankbar

Für Fragen, die das Thema dieses Blogs erweitern
und helfen, neue Gesichtspunkte ans Tageslicht zu bringen,
bin ich sehr dankbar - weil nur durch derartige Fragen der Blog im Fluss bleiben kann....


(Ab Besten ist freilich, die Fragen direkt als Kommentar hier im Blog zu stellen.)

Löst Zustimmung tatsächlich Probleme?

Ich wurde gefragt, ob man sich durch das Anwenden der Zustimmung lediglich besser fühlt, oder ob dadurch Probleme tatsächlich gelöst werden.

Hier zunächst meine persönliche Meinung dazu:
Prinzipiell kann man zwei Situationen unterscheiden.
Zum einen gibt es unabänderliche äußere Bedingungen. Wenn ein geliebter Mensch gestorben ist.... dann ist dies ein Fakt, der sich durch nichts mehr verändern lässt. In diesem Fall ist der Lohn der Zustimmung also der eintretende Innere Friede....
Anders ist es, wenn man die Situation vielleicht durch das eigene Handeln vielleicht verändern könnte. Meiner Ansicht nach passiert in Konflikten mit anderen Menschen häufig dasselbe wie in einer Übung, die ich bereits an anderer Stelle (in einem Forum) beschrieb: 

Sehr gut kann man dies auch körperlich in den KiKG-Übungen von Joel Weser erfahren: Wenn mich beispielsweise jemand von hinten umklammert und zudrückt, der deutlich kräftiger ist als ich, so kann ich mich trotzdem innerlich so sehr lösen, dass ich mich als "gelöst" empfinde. Der Anderen spürt dies sofort und merkt, dass er mich nicht mehr richtig hat. Meist merkt er dann sehr schnell, dass sein Verhalten ins Leere geht und lässt schließlich los.

Ein Königsweg zum dem genannten "innerlichen Lösen" ist die "Zustimmung". Aber auch das hier geschriebene wird man wahrscheinlich nur nachvollziehen können, wenn man es einmal in der Rolle des Umklammerers und einmal in der Rolle des Umklammerten selbst erlebte...

Letztendlich kann man die Frage, ob "Zustimmung" tatsächlich auch äußerlich etwas verändert nur dadurch beantworten, indem man es im eigenen Leben selbst ausprobiert...
Oder indem man langfristig die Beispiele aus meinem Leben hier im Blog verfolgt und sich hierzu seine eigenen Gedanken macht....



P.S.: Weitere Beispiele für den Nutzen der Zustimmung gibt es auf der Internetseite von Bill Ferguson, den ich hier in meinem Blog bereits vorstellte.

Donnerstag, 23. Dezember 2010

Schöne Weihnachtsfeiertage!


Ich wünsche meinen Lesern

Schöne Weihnachtsfeiertage!


... und einen weiten Raum in ihrem Inneren,
der alles umfassen kann was ist!


Erfolgreich zugestimmt?

"Eine 'Zustimmung' ist gelungen,
wenn sie zu einer Erleichterung, 
Weitung und Entspannung führt!"


Dies ist ein Satz, den ich mir kürzlich so ähnlich in einem Seminar aufschrieb.
Ja, meiner Ansicht nach ist es tatsächlich so - man kann es einfach spüren.

Und trotzdem ist es ein Satz, den ich nur zögerlich hier schreiben mag, weil er Leistungsdruck erzeugen könnte.... Zwang, das beim Zustimmung etwas ganz bestimmtes herauskommen muss....

"Zustimmung-pur" oder auch eine ausführliche Sitzung mit sich selbst ist ganz genau so, wie sie nun mal gerade ist .... und kein bisschen anders - egal ob Erleichterung, Weitung und Entspannung das Ergebnis ist oder nicht.
=> Wenn man am Ende dem Zustimmen kann, dann hat man seine Zustimmungsarbeit bereits gemacht.