Samstag, 2. April 2011

Der Tao-Zustimmungs-Weg

Ich möchte hier vielleicht nochmals zusammenfassend schreiben, wie ich mir meinen Umgang mit innerlichen und äußerlichen Problemen und Lebensthemen vorstelle. - Ich schreibe hier "vorstelle", weil ich mich oft erst mal davor drücke, mich mir wirklich zuzuwenden.... bis ich dann merke, dass es nicht anders geht.

Dann nutze ich eine oder mehrere der folgenden Vorgehensweisen:

Der gegebenen äußeren Situation zustimmen - den Widerstand dagegen aufgeben.

Die Gefühle, die mit der äußeren Situation zusammenhängen fühlen - sich mitten in die Situation hineinsetzen. Wichtig: Nicht zu sehr in Gedanken und Bilder gehen sondern es körperlich fühlen, schauen, an welcher Körperstelle es körperlich gefühlt werden kann.

Den Gefühlen zustimmen - den Widerstand dagegen aufgeben. (Sie bewußt mit dazunehmen!)

Bei großer Angst: Zustimmen, dass genau das, wovor man am meisten Angst hat, geschehen darf.
Oder alternativ einfach die Angst fühlen.

Bei 'Schicksalsschlägen': Dem Schicksal, dem 'Größeren Ganzen' zustimmen - den Widerstand dagegen aufgeben.


Eigentlich gibt es immer die Möglichkeiten, entweder ins direkte Zustimmen gehen (theoretische Infos hierzu in meinen Beiträgen unter 'Zustimmung pur' - Theorie)...... oder eben ins Fühlen zu gehen (siehe Zustimmen und Fühlen - Theorie).


Eine weitere Art, sich von dem Problem zu lösen, aus dem Tunnelblick auszusteigen, und somit eben auch in die Zustimmung zu kommen habe ich vor ein paar Tagen praktiziert.
Dabei habe ich das angewandt, was man bei Joel Weser's KiKG -Übungen gelernt hatte (siehe Beiträge 'Körperlicher Druck, Abwehr und Zustimmung' und "Löst Zustimmung tatsächlich Probleme?"). - Ich habe mir direkt vorgestellt, das Problem würde mich von hinten umklammern und kräftig zudrücken..... Dann konnte ich mich plötzlich sehr einfach 'lösen', weil ich es auf dieser Körper-Ebene schon mehrfach geübt hatte.....

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