Dienstag, 31. Mai 2011

Das 'menschliche' und die Zustimmung

Der Leser-Kommentar von Ines zu meinem letzten Beitrag regt mich dazu an, etwas, das vielleicht missverstanden werden könnte, hier nochmals anzusprechen:

Meiner Ansicht ist der Zweck des "Zustimmens" nicht, ein abgehobener Heiliger zu werden.
Zum Mensch-Sein gehört dazu, menschlich zu reagieren..... und dieses menschliche kann ja auch wirklich mal Ärger oder Ablehnung sein.
(Das Mensch-Sein ablehnen zu wollen würde ja nur zu weiterem Widerstand und Stress führen.)

Meiner Ansicht nach ist es wichtig,  .... die Erfahrung zu machen, dass man mit Gefühlen oder veränderlichen Sitiationen dadurch an Besten umgehen kann, indem man sie anschaut und annimmt (vielleicht Zustimmung Stufe 2).
Meiner Ansicht nach ist es wichtig,  .... die Erfahrung zu machen, dass man mit unveränderbaren Situationen dadurch am besten umgehen kann, indem man ganz 'Ja' dazu sagt (vielleicht Zustimmung Stufe 4).

Wenn man diese Erfahrungen zig-mal gemacht hat, dann geht es vielleicht immer schneller, dass man bereit ist und wie von selbst in Zustimmung geht - aber nicht als Heiliger, sondern als menschliche Reaktion, weil man einfach weiß, dass dies am effektivsten und angenehmsten ist!

1 Kommentar:

  1. Lieber Tao,

    ja es ist wohl die ständige Übung, alles was in oder um einen herum ist täglich anzunehmen bzw. es zumindest zu versuchen.

    Und selbst wenn man dies nicht immer zu 100% schafft, so sollte man auch dies akzeptieren.

    Leider gehöre ich zu denen, die immer nur dann, wenn etwas nicht passt sich mehr mit dieser Thematik beschäftigen.

    Wobei man ja gerade durch das Arbeiten mit den täglichen kleinen Dingen, nach und nach auch die Größeren besser annehmen kann. Eben bis zur Stufe 4.

    Danke für Deine Ausführung dazu.

    LG Ines

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