Samstag, 7. Mai 2011

Mich mitten hineingeben

Ich hatte mich vorhin einem Thema zugewandt, welches schon den ganzen Tag eine schlechte Stimmung in mir hervorrief.

Dabei habe ich mich einfach geöffnet, versucht, so weit es mir möglich ist "Da zu sein" ..... und ich hatte mir dabei vorgestellt, mich innerlich hineinzugeben, mich hineinzuhängen.... in die Situation.
Dabei habe ich meine Gefühle wahrgenommen, habe die Situation für mich als Ganzes wahrgenommen, ..... und nach einer kurzen Weile ist es mir gelungen, innerlich über das "Problem" über die "Fixierung auf das Problem" hinauszugehen..... weiter zu werden..... - und gleichzeitig weiterhin wahrzunehmen....

Auch wenn das Thema nun noch nicht abschließend geklärt ist, hat es sich energievoll und angenehm angefühlt, mich mir selbst (und meinem Thema) auf diese Art und Weise zuzuwenden.
Und es hat sich angenehm angefühlt, 'im Thema drin' und gleichzeitig 'weit' zu sein.

Kommentare:

  1. Lieber Toa,

    in der Weite zerläuft vieles und die Dinge verlieren an Stärke, so jedenfalls meine Erfahrung.

    Schön, dass Du so eine positive Erfahrung daraus mitnehmen konntest.

    Ich beschäftige mich im Moment durch mein neues Buch mit dem Thema der Kohärenz. Da findet man ähnliche Wirkungen.

    Dir ganz liebe Grüße Ines

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  2. Liebe Ines,

    ich weiß jetzt nicht, was du mit dem Wort "zerläuft" sagen wolltest - für mich hört sich dieses Wort eher negativ an.

    Dabei lernte ich das "in die Weite gehen" für mich als eine sehr hilfreiche Technik kennen und schätzen. Sie hilft mir dabei, mit meiner Wahrnehmung nicht nur auf einen Punkt fixiert zu sein, sondern mehr, das Ganze (oder zumindest Teile davon) zu sehen....
    Für mich bedeutet Weite also, über ein Thema, ein Problem, hinauszugehen, .... ohne es jedoch wegzumachen oder abzulehnen....

    Im "Wahrnehmen", "Ja-Sagen" und gleichzeitig "Darüber-Hinaus-Gehen" liegt oft die Lösung - meiner Erfahrung nach.

    Einen lieben Gruß

    Tao

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  3. Lieber Tao,

    erst einmal sorry, bei meinem vorherigen Beitrag habe ich Deinen Namen ein wenig abgeändert ;-)

    Ja was das "Zerlaufen" betrifft war vielleicht ein wenig umständlich von mir formuliert. Zumal das was ich meine, für mich etwas sehr Positives hat.

    Und zwar fühlt es sich für mich so an, dass die Dinge langsam in ein großes Ganzes einfließen, weiter werden.

    Nehmen wir einmal an, in uns gibt es tausend Farbnuancen. Suchen wir eine absolut grelle davon heraus, könnten wir unangenehm geblendet werden. Lassen wir sie wieder in Harmonie mit den anderen Farben ineinander fließen, ergibt sie ein wunderschönes Farbenspiel. Man könnte sagen, alles gehört zusammen und realtiviert sich in der Weite.

    Dir liebe Grüße Ines

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  4. Liebe Ines,

    dann scheinen wir unter "Weite" dasselbe zu verstehen.

    An dieser Stelle nochmals einen schönen Urlaub und

    liebe Grüße

    Tao

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  5. Ich hatte eigentlich am 12. Mai schon geantwortet. Die verschwundenen Kommentare wurden jedoch immer noch nicht rekonstruiert, und ich frage mich, ob dies überhaupt noch geschehen wird.
    Ich weiß jetzt nicht mehr genau, was ich damals antwortete, aber jetzt versuche ich es noch einmal:


    Liebe Ines,

    dann hatte ich dich falsch verstanden - und wir haben bezüglich der "Weite" doch eine ziemlich identische Meinung!

    Liebe Grüße

    Tao

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Ich freue mich über weiterführende Fragen, Anmerkungen, Austausch...   :-)