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Beiträge vom November 2011

Freitag, 18. November 2011

Systemische Übungen II

In meinen 'Sitzungen' spielt ja immer das "Zustimmung", "Wahrnehmen-was-ist", "sich körperlich weiten", usw. eine wesentliche Rolle spielt.  -  Immer wieder spielen auch Systemische Sichtweisen mit hinein, wie ich sie in Seminaren mit Familienaufstellungen oder durch die KiKG-Arbeit kennenlernte. 

Seit 4 Monaten mache ich ja schon immer wieder Übungen aus dem Buch "Die Heilung: Gesund werden, gesund bleiben" von Bert Hellinger.
Neuerdings kam jetzt noch das Buch "Wie Sie alte Wunden allein heilen und neue Kraft schöpfen: Familienaufstellung ohne Stellvertreter. Ein Selbsthilfebuch mit CD" von Bertold Ulsamer dazu.

In beiden Büchern werden die verschiedensten Themen behandelt, so dass man eine Übersicht bekommt, was überhaupt in Familienaufstellungen auftauchen und bearbeitet werden kann.
Zu jedem dieser Themen gibt es dann Übungen, womit man das Thema ohne Familienstellen, also in Selbsthilfe, bearbeiten kann. (Wobei es natürlich auch sein kann, dass man für bestimmte Themen trotzdem einen Begleiter braucht.)

Das Buch von Ulsamer geht meiner Ansicht nach verständlicher und systematischer auf die verschiedenen Systemischen Probleme und deren Bearbeitung ein. Es erscheint mir auch vollständiger, allerdings fehlt hier das Thema "Unterbrochene Hinbewegung", was ja auch ein Thema von mir ist - und wozu es in "Die Heilung" gleich zwei Übungen gibt.

Das Buch "Die Heilung" dagegen ist mehr darauf zugeschnitten, sich körperliche Krankheiten anzuschauen.... (Krankheiten haben neben den medizinischen Aspekten, die natürlich nur ein Arzt oder Heilpraktiker behandeln kann, oft auch psychische und systemische Aspekte.)
Man kann dieses Buch jedoch auch einfach nur zum Bearbeiten seiner verschiedensten Systemischen Probleme verwenden.

Während man mit "Die Heilung" seine Themen in der innerlichen Vorstellung bearbeitet, gibt es in Ulsamers Buch darüber hinaus auch Anleitungen, wie man seine Probleme mit Figuren, oder sogar richtig im Raum, selbst aufstellen kann. (Ein Drittel der ca. 75 Übungen sind bei Ulsamer übrigens auf der beigefügten CD.) 

Insgesamt baut das Buch von Ulsamer auf das traditionelle Familienstellen (bis einschließlich "Die Bewegungen der Seele") auf.
Hellingers Buch führt dagegen vor allem in "Die Bewegungen des Geistes", also in das "Neue, Geistige Familienstellen" ein.  - Somit wirkt dieses Buch einerseits deutlich abgehobener(!), bringt jedoch andererseits völlig neue Einsichten über die Beschaffenheit der Welt ..... und ist sicherlich eine Fundgrube für jeden, der sich für das "Geistige Familienstellen" interessiert.


Insgesamt kann man sagen: Zwei wirklich gute Bücher mit verschiedenen Schwerpunkten und für verschiedene Vorlieben!
Ich selbst würde fast vorschlagen, zuerst mit "Wie sie alte Wunden allein heilen" zu arbeiten..... um dann Monate später mit "Die Heilung" noch darüber hinauszugehen......

Samstag, 12. November 2011

Gut zu sich selbst sein

In letzter Zeit bin ich wieder verstärkt dabei, vor mir selbst davonzulaufen.
Statt mich der vorhandenen innerlichen Aufruhr zuzuwenden, beschäftige ich mich mit allerlei nicht unbedingt notwendigen Aktionen in den Weiten des Internets.

Gut, genau das ist es, was jetzt gerade ist:
Mein Ausweichen, vor dem unangenehmen Gefühl in mir.
Und meine Unzufriedenheit damit, dass ich jetzt schon wieder vor mir selbst davonlaufe!
Und da genau diese beiden Punkte jetzt gerade sind, sind sie es, die an vorderster Front meine Zustimmung wollen.

Ich möchte auch äußerliche Maßnahmen ergreifen, indem ich in Zukunft die Zeiten im Internet deutlich beschränke!

Eine wirklich tiefgehende Verarbeitung eines Themas wird allerdings nicht dadurch erreicht, dass man versucht, an sich herumzubasteln...... sondern, dass man sich dem-was-ist einfach zuwendet, ihm zustimmt - und gegebenenfalls dann auch noch, dass man sich mitten hineinsetzt in "Genau-das-was-jetzt-gerade ist".

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Ich habe mir jetzt mal meine alten Beiträge der Kategorie "" nochmals durchgelesen..... um mich mal wieder für das 'Reine Zustimmen' inspirieren zu lassen.

Jedenfalls fühlt es sich schon etwas besser an, dem Unangenehmen Gefühl im mir..... und der Tatsache, dass es mich wohl noch eine Weile begleiten wird, .... einfach zuzustimmen.
Ebenso der Tatsache, dass ich im Augenblick wieder vor mir davonlaufe.... und es vielleicht auch immer wieder tun werde.

Freitag, 11. November 2011

Den inneren Widerstand aufgeben

Hier ein älterer Text von mir, in welchem ich damals auf eine ganz konkrete Frage antwortete:

Ich selbst praktiziere ähnliches wie du.... nur vielleicht mit einer etwas anderen Gewichtung - und ich nenne es nicht "Scheiß-egal-Einstellung" sondern "Zustimmung" oder "Den-innerlichen-Widerstand-aufgeben".

Ich finde, dass es zu sehr viel Innerer Freiheit und zu Weitsicht führt, wenn man aus dem Inneren Widerstand gegen etwas einfach heraustritt.

Wenn ich in einem Flugzeug sitze und es ist gerade dabei abzustürzen, dann ist mir persönlich das nicht "Scheiß-egal", denn ich möchte im Augenblick noch nicht sterben. Aber ich weiß, dass ich mit Widerstand nur Angst und noch mehr Schmerz erzeuge, also suche ich in mir die Bereitschaft, dem nahenden Tod zuzustimmen.
Ich danke dann bewußt daran, wie mir "Zustimmung" schon in anderen Situationen genutzt hat - reale Situationen oder auch Körper-Übungen[1]  zum Thema "Zustimmung". (Früher dachte ich oft auch an Fallbeispiele[2], die ich gelesen hatte.... und welche mir den Nutzen der Zustimmung aufzeigten.)
Aus dieser Erfahrung heraus würde ich versuchen, dem Flugzeugabsturz zustimmen - nicht weil ich ihn mir wünsche - sondern weil er gerade sowieso passiert.... und ich nichts daran ändern kann.

Ich hatte übrigens vor längerer Zeit mal einen Traum, in welchem mir mein Tod angekündigt wurde. Ich habe dann im Traum selbst, dem bevorstehenden Tod zugestimmt (siehe "Traum vom bevorstehenden Tod" in meinem Blog).


Wenn ich Impulse in mir bemerken würde.... (ich greife jetzt mal ein Beispiel von dir heraus)... Sex mit Leichen zu haben.... dann würde ich nach einem Weg suchen, der Tatsache zuzustimmen, dass ich diese Impulse habe. - Dies heißt noch lange nicht, dass ich es dann tatsächlich ausleben würde.... aber ich würde zustimmen, dass dies im Augenblick mein Thema wäre.... Ja, ich würde zustimmen, dass ich den Ärger nun an der Backe habe, da ich sexuelle Präferenzen habe, die ich nicht ohne weiteres ausleben kann.
Die Tatsache, der dann zuzustimmen wäre wäre also: "Ich habe eine sexuelle Präferenz, die nicht gesellschaftsfähig ist, und die ich nicht ohne mich strafbar zu machen ausleben kann." - Aber ich habe diese Präferenz, sie gehört zu meinem Wesen.... und der Tatsache des Vorhandenseins dieser Präferenz stimme ich zu.

Durch dieses Zustimmen könnte ich dann ein Stückweit aus Angst und Tunnelblick aussteigen - .... aber ich würde an diesem Thema dranbleiben.... denn Zustimmung wäre hier nur der erste Schritt der Heilung..... Ein weiterer Schritt wäre, sich innerlich ganz auf dieses Thema einzulassen, sich ganz hineinzubegeben.....


Aber beenden wir das Was-Wäre-Wenn-Spiel.
Du hast diese Vorlieben ja garnicht, du hast jedoch Angst davor, dass du irgendwann derartige Vorlieben haben könntest....
Du hast Angst davor, du könntest vielleicht grundlegend falsch sein, wie du schriebst.

Hier kann es meiner Ansicht nach tatsächlich hilfreich sein, der Möglichkeit zuzustimmen, dass du vielleicht tatsächlich grundlegend falsch bist. - Denn auch hier schafft die Zustimmung, du hast es ja schon selbst erfahren, Erleichterung!
Und auch hier könntest du wiederum dranbleiben, dich deiner Angst falsch zu sein stellen, sie zustimmend fühlen, dich zustimmend durch sie hindurchfühlen.... und dich somit heilen.

Und ich verrate dir noch ein Geheimnis:
Jeder Mensch hat (oder hatte in einer Phase seines Lebens) mehr oder weniger starke Angst, grundlegend falsch zu sein, so falsch, dass er nicht dazugehört, dass er von der Menschheit ausgeschlossen wird.... Du bist mit deinem "falsch-sein" also nicht allein.... sondern bewegst dich im Kollektiv von Milliarden von Menschen.....


Aber natürlich ist das alles nicht so einfach - sondern ein Weg.... der immer wieder Schritt für Schritt zu gehen ist.....

Anmerkungen:
[1]: Beiträge zu 'Körper-Übungen mit Bezug zur "Zustimmung"':
  * Körperlicher Druck, Abwehr und Zustimmung
  * Mehr zu den KiKG-Übungen
[2]: Hier haben mich die Internetseiten von "Bill Ferguson" sehr inspiriert. In meinem Blog stelle ich ihn erstmals in meinem Beitrag "Widerstände aufgeben" vor.

Donnerstag, 10. November 2011

Vier Ebenen der Veränderung

Man könnte die Möglichkeiten sich Weiterzuentwickeln vielleicht in vier Ebenen unterteilen:
  1. Sich auf 'Das-Was-Ist' ganz einlassen - die eigenen Gefühle fühlen - "Ja!" sagen zu 'Das-Was-Ist' - und die nächsten Schritte in Richtung "Lösung" einfach von innen kommen lassen.
    (Dieser Punkt wird ja ausführlich hier im Blog bearbeitet, sowohl in meinen Info-Beiträgen als auch in meinem "Tagebuch").
  2. An Systemischen Verstrickungen arbeiten.
    (Beiträge hierzu erscheinen mit zunehmender Häufigkeit in meinen Tagebuch-Beiträgen, ohne dass ich dieses Thema jedoch hier im Blog theoretisch behandeln werde. Ich werde in den nächsten Tagen jedoch nochmals auf Bücher zu diesem Thema eingehen)
  3. Im Alltag ganz bewußt bemerken, was gerade abläuft.
  4. Techniken einüben, mit denen man im Alltag bewußt in das Wahrnehmen, in das Zustimmen, in die eigene Kraft gehen kann.
Die letzten beiden Punkte sind aktuell Thema in meinem Projekt ''.

Samstag, 5. November 2011

Abnehmen

Meine Beiträge über meine erfolgreiche Gewichts-Abnahme stehen seit März in einem eigenen Blog: Link zu meinem Blog über erfolgreiches Abnehmen.