Seiten

Beiträge vom Februar 2012

Samstag, 25. Februar 2012

Das Tao der Zustimmung

Ich wollte heute Nachmittag mal eine Zusammenfassung über den Tao-Zustimmungs-Weg schreiben - eine Art Übersicht, die das Wichtigste herausgreift.
Beim Durchlesen meiner bisherigen Blog-Beiträge merkte ich jedoch, dass dies garnicht so einfach ist. Es gibt schon so viele sehr differenzierte Beiträge, die jeweils einen Aspekt des Ganzen so gründlich beschreiben, dass jede Zusammenfassung gleichzeitig einen Verlust von Informationen bedeuten würde.

Trotzdem möchte ich, nach zig verschiedenen Anläufen, hier kurz ein paar Teilaspekte herausgreifen:
Der Kern des "Tao der Zustimmung" ist die Zustimmung.

Zustimmung bedeutet  weder, sich etwas vorzulügen - noch etwas für immer festzu­schrei­ben - ich schrieb bereits in vielen Beiträgen darüber (siehe u.a.: "Was und Wie Zustimmen").

Wenn ich beispielsweise in einem Flugzeug sitze und es ist gerade dabei abzustürzen, dann ist mir persönlich das nicht egal, denn ich möchte im Augenblick noch nicht sterben. Aber ich weiß, dass ich mit Widerstand nur Angst und noch mehr Schmerz erzeuge, also suche ich in mir die Bereitschaft, dem nahenden Tod zuzustimmen.

Ein Weg um in die Zustimmung zu kommen, ist die Bereitschaft, "Dem-Was-Ist" zu­zu­stimmen. Es geht garnicht darum, etwas zuzustimmen, weil es so toll ist, sondern weil es sowieso da ist.

Diese Bereitschaft zur Zustimmung wird dadurch gefördert, dass man merkt, wie sehr man sich mit innerlichem Widerstand selbst schadet.
  • Mein erste Erfahrung mit dem Nutzen der Zustimmung hatte ich beim Lesen der um­fang­reichen Internetseiten und Newsletter von "Bill Ferguson" (ich stellte ihn in mei­nem Beitrag "Widerstände aufgeben" bereits vor). Hier bekam ich durch das Nach­empfinden seiner vielen Beispiele bereits ein Gefühl dafür, wie Zustimmung hilft. 
  • Was mir auch sehr gut den Nutzen der Zustimmung zeigte sind Joel Wesers K!KG- Übungen. Hier könnte ich in körperlichen Übungen direkt erfahren, wie lösend Zustimmung wirken kann  (siehe u.A.  'Körperlicher Druck, Abwehr und Zustimmung' und "Löst Zustimmung tatsächlich Probleme?"). 
  • Und insbesondere fördern natürlich auch jede eigene positive Erfahrungen mit Zustimmung die Bereitschaft, diesen Weg noch öfters zu gehen. (Beispielhafte Beiträge: "Lärm-Schlafen durch Zustimmung" und "Ameisen- und Zecken- Zustimmung")
Wenn es um Schicksalhaftes geht, dann bringen die Beiträge " Traum vom bevorstehenden Tod" oder "Zustimmung, Alzheimer, GAU und Sinn" vielleicht einen Gefühl dafür, wie es mit Zustimmung weitergehen könnte.....


Doch was kann man eigentlich zustimmen:
Man kann unerwünschten äußeren Situationen zustimmen - äußeren Bedingungen, mit denen man durch andere Menschen, die Gesellschaft oder das Schicksal konfrontiert wird...
Man kann auch den eigenen Gefühlen zustimmen.... und damit einen Schritt weiterkommen.
Ja, man kann sogar etwas zustimmen, was garnicht eingetroffen ist, was man jedoch befürchtet, dass es eintreten könnte. Auch hier bringt das Zustimmen viel Innere Freiheit und Weitsicht, während Widerstand ja nur blockiert (siehe " Zukunftserwartung und Zustimmung").


Oft führen diese drei genannten Arten der Zustimmung bereits zu einer innerlichen Befreiung und einer innerlichen und äußerlichen Veränderung.

Oft ist es jedoch auch erforderlich, das Thema noch tiefer zu bearbeiten.... indem man sich mitten hineinsetzt und sich "Dem-Was-Ist" ganz ausliefert. - Doch dies soll Thema einer meiner späteren Beiträge sein.....

Wer sich mit dem Thema tiefer befassen will, den möchte ich auf das meine Beiträge zu dem Schlagwort 'Wichtigste Blog-Beiträge" verweisen! - Dort gibt es eine Vielzahl an Beiträgen, welche die verschiedensten Aspekte dieses Themas vertiefen.

Dienstag, 7. Februar 2012

[In Versuchung führen....]


"Verbieten heißt schmackhaft machen,
vorenthalten heißt auffordern,
abhalten heißt in Versuchung führen."


aus "Das Hara Buch - zurück zur Quelle der Lebenskraft" von Osho