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Beiträge vom Dezember 2012

Montag, 31. Dezember 2012

Positiv-Neugierige-Aufregung

Ich finde es gut, ab und zu mal verschiedene Anleitungen für meine 'Sitzung' zu verwenden. Da es auf den "ida"-CDs auch einen Track zum Thema "Fühlen-was-da-ist" gibt, verwendete ich heute diese CD. Die Anleitung auf dieser CD ist länger als die Gleichartige auf der "... was dich stark macht-CD". Sie ist wesentlich umfangreicher im Text - jedoch auch schneller und nicht so meditativ gesprochen, wie es für derartige 'Innen-Reisen' wünschenswert wäre.


Zum Thema dieser 'Sitzung' machte ich meine Angst davor, mein Leben unzukrempeln, es zu verändern.

Im Laufe der 'Sitzung' fühlte sich die Angst eher wie Aufregung an.... und wurde dann zu einer Neugierigen Aufregung.... dies sich dann nach und nach positiv anfühlte.

Es bleibt ein spannendes Thema, und ich hoffe, dass ich mir auch nach meinem Urlaub noch die Zeit nehmen kann, die für dieses Projekt nötig wäre.....

Sonntag, 30. Dezember 2012

Nächste Schritte

Auch während ich bei meinen Eltern war habe ich ja intensiv mit meinem Projekt "Persönliche Weiterentwicklung" bzw. "Zustimmung und Veränderung 2013" weitergemacht.

Zum lesen (und in mir bewegen) hatte ich das neue Buch von Eva-Maria Zurhorst und Wolfram Zurhorst ("Liebe dich selbst und entdecke, was dich stark macht") dabei, welches ich auch jetzt zuhause noch intensiv nutze.
(Dieses Buch habe ich bereits hier kurz beschrieben. - Weil der Titel so lang ist, werde ich es in Zukunft einfach nur noch kurz das "... was dich stark macht-Buch" nennen. Alle meine Beiträge, welche sich auf dieses Buch beziehen erhalten das Label  "... was dich stark macht-Buch")

Während dieser Zeit, und jetzt danach, mach(t)e ich außerdem regelmäßig Innen-Reisen, größtenteils mit Hilfe der CD zu diesem Buch.

Ich habe den Eindruck, dass es derzeit sehr nutzbringend ist, mich so tief mit mir selbst zu beschäftigen.

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Sehr beeindruckend waren auch meine Erlebnisse während der Innen-Raum-Reise "Blockaden in Ressourcen umzuwandeln":
Hier lernte ich einen Teil in mir kennen, welcher sich "Offenheit", "Weite" und "Begegnung" will, ..... Abenteuer, und eine neue Richtung im Leben.
Und ich lernte ein Teil kennen, welches mit allen Mitteln verhindern will, dass ich in eine Situation kommen könnte, mit der in nicht umgehen kann. (Auch eine sehr große Angst, ich könnte irgendwie die Kontrolle verlieren.)
Daher ist dieses Teil sehr stark für "Festhalten" und "Bewahren". - Eine Stärke dieser Seite in mir ist, auch unangenehme Situationen sehr lange aushalten zu können.
Ein Kompromiss, falls man überhaupt davon sprechen kann war, dass mich dieser Teil voranschreiten lässt, und er mir hilft...... falls ich in eine unangenehme Situation komme, diese auszuhalten und durchzustehen.

Montag, 24. Dezember 2012

Zustimmung und Veränderung 2013

Seit ich am 07. Dezember (m)einen Blick in das (heute Nacht hier von mir vorgestellte) neue Buch der Zurhorst's ("Liebe dich selbst und entdecke, was dich stark macht") geworfen habe, entstand in mir der Wunsch mir das Thema "Veränderung" näher anzuschauen.

Veränderung meines Lebens in die Richtung, in welcher ich es gerne hätte.
Veränderung unter Anwendung von all dem, was ich ja schon kenne - und mit Unterstützung von dem, was mir dieses Buch und die dazugehörige Übungs-CD vielleicht bieten.

Und Veränderung.... auf Basis und in Übereinstimmung mit "Zustimmung".

Dies ist ein Projekt, welches ich mir für 2013 vorgenommen habe, und womit ich schon jetzt, wo ich ja Urlaub und somit mehr Zeit habe, starten werde!

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Ich habe mich übrigens gestern mit Hilfe dieser CD mal durch die Innen-Reise "Ziele von Innen Erreichen" führen lassen. - Ich habe zwar den Eindruck, dass ich hier erst noch schauen muss, wieso ich mich eigentlich nicht wirklich voranschreiten lasse.....
Aber ich wollte - sozusagen als Vorgriff - jetzt schon mal einen Blick in die Zukunft werfen....

Eigentlich ließ ich das Ziel erst während dieser Innen-Reise entstehen.
Ich merkte, wie der totale Wunsch da ist, wirklich total offen sein zu können..... Offen gegenüber dem Universum und dem Leben..... und mit ihm verbunden.... und auch offen und verbunden mit anderen Menschen. (Wobei ich bei dem "verbunden mit anderen Menschen" noch etwas vorsichtig war, weil dies ja etwas ist, wovor ich auch Angst habe.)

Und ich bemerkte auch die Sehnsucht, das was ich bin, das was mich ausmacht mehr in die Welt zu bringen..... das was ich zu bieten habe, der Welt zu geben.
Dazu gehört auch, das was das "Tao der Zustimmung" ausmacht, irgendwie von Mensch zu Mensch weitergeben zu können.... (aber das ist nur ein Aspekt von diesem Wunsch und Ziel).

Leseliste (2) plus CDs

Vorwort:
Ich mache ja manchmal meine 'Sitzungen', 'Innenraum-Reisen', 'Da-Sein-Mit-Dem-Was-Ist' - oder wie immer man das nennen mag. - Dabei gibt es Zeiten, da mache ich das total freihändig, und kann mich so total auf meine momentane Situation einstellen. Oft mache ich es jedoch auch mit Begleitung einer Anleitung vom MP3-Player. (Ich verwende hier die bereits vorgestellten Übungs-CDs, aber auch aufgenommene Anleitungen von Joel, oder eine von mir selbst besprochene Anleitung.)

Um eine größere CD-Vielfalt zu haben, habe ich mir vor Monaten das Buch "ida - Die Lösung liegt in dir" von Eva-Maria Zurhorst gekauft, welches auch 2 Übungs-CDs enthält. (Achtung nicht die 1. Auflage kaufen: Die CDs wurden später verändert, da die Anleitungen zunächst viel zu schnell waren).
Das Buch fand ich inhaltlich oft zu Positiv-Denk-Esoterisch. Es brachte mir inhaltlich nur wenig neues.
Auf den CDs sind viele Übungen, um in den eigenen Körper zu kommen oder um Stress abzuschütteln(!) - sie unterstützen also nicht meine 'Sitzungen' im engeren Sinne - aber ich empfand sie hilfreich, um zu mir zu kommen.

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Buch und CD:
Am Anfang dieses Monats habe ich nun das neue Buch von Eva-Maria Zurhorst und Wolfram Zurhorst entdeckt: "Liebe dich selbst und entdecke, was dich stark macht"
Als ich ein bisschen in diesem Buch stöberte, entdeckte ich, dass es hier mehrere Kapitel gab, die sich damit beschäftigen, was einem eigentlich von dem aktiv-werden, was einem eigentlich von Veränderung abhält. - Es gab da viele Fragen, die man sich selbst stellen kann..... und ich hatte so den Eindruck, dass diese Fragen wirklich auf den Punkt kommen!

Ich sah dann, dass es zu diesem Buch auch eine Übungs-CD gibt - welche man dann allerdings extra kaufen muss.


Nunja, ich war mir noch unschlüssig.
Trotzdem inspirierte mich das Ganze dann zu meinem Beitrag Sich in eine neue Richtung bewegen und ich entschloss mich eine Woche später dann, sowohl das Buch als auch die Übungs-CD zu erwerben.

Ich das Buch habe ich seither noch nicht reingeschaut, da ich zunächst noch das "ja!..." fertig durcharbeiten wollte. Ich habe jedoch mit der Übungs-CD begonnen und bin von ihr ziemlich begeistert:
Auf der CD gibt es 4 Anleitungen von jeweils knapp 5 Minuten, in welchen es um Entspannung geht (zwei von ihr, zwei von ihm besprochen).
In dem fünften Track geht es dann darum eine Antwort von innen zu finden. (Von ihr besprochen. - Habe ich noch nicht gemacht).
Dann gibt es eine Anleitung, um "Blockaden in Ressourcen umzuwandeln". (Dies habe ich auch noch nicht gemacht, es war jedoch einer der Gründe mir die CD zu kaufen....)
Dann kommt "Schmerz in Energie umwandeln": Diese Anleitung gefällt mir wirklich ganz besonders gut, da es hier eigentlich auch ums 'Gefühle fühlen' geht, um das 'Ja-Sagen zu dem Vorhandenen' um das 'Da-Sein-Mit-Dem-Was-Ist'. (Natürlich fehlen hier die Specials von Joel, und die Anleitung ist mit 15 Minuten schon fast zu kurz. Aber das Ganze ist wirklich sehr durchdacht und gut und stimmig aufgebaut - Von ihr besprochen).
Bei "Alles ist Da" geht man mit dem in Kontakt, was man selbst der Welt zu bieten hat... (von ihm besprochen)
und bei "Ziele von Innen Erreichen" (von ihr besprochen) geht man in die Innere Vorstellung, wie es ist wenn man sein Ziel schon erreicht hat.

Die Stücke auf der CD ist teilweise den ida-CDs sehr ähnlich, jedoch wirkt sie mehr durchdacht und langsamer, also mit genügend Pausen, gesprochen. Die von ihr gesprochenen Anleitungen finde ich auch vom Tonfall und der Stimme her sehr sympathisch. Seine Stimme sagt mir nicht so zu, meine Freundin dagegen stört sie nicht so. - Die Musik wirkt auf mich etwas dynamischer als auf der ida-CD. Außerdem ist die Stimme ganz leicht verzerrt und mit einem kaum bemerkbaren Echo versehen, was für mein Gefühl eine leichte Trance begünstigt und somit hilft, leichter nach innen zu kommen.

All das spielt sich in einem Rahmen ab, wo es auch darum geht, genau hinzuschauen, was ist.... was meiner Ansicht nach ein wichtiger erster Schritt in Richtung "Veränderung" ist.

Sonntag, 23. Dezember 2012

Leseliste aktuell (1)

Ich finde es sehr angenehm, ein interessantes Buch zum Thema 'Persönliche Weiterentwicklung' tief durchzuarbeiten. Damit meine ich nicht nur durchzulesen, sondern auch den Inhalt 'in mir zu wälzen', mit meinem schon vorhandenen Wissen abzugleichen und nachzuspüren, wie ich das Ganze auf meine aktuellen Themen anwenden könnte!

In letzter Zeit sind mir ein paar ganz besondere Bücher zugelaufen, und ich möchte besonders jetzt die Urlaubszeit nutzen, um sie zu lesen..... und eben durchzuarbeiten.

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Das erste Buch ist "Tu, was dich anlächelt" von Katharina Ley.
Dieses Buch habe ich mir schon vor ein paar Wochen angeschafft und es auch schon durchgelesen.... und mir besonders wichtige Stellen markiert. Ich habe es jedoch noch nicht wirklich durchgearbeitet so dass ich noch nicht den optimalen Nutzen daraus ziehen konnte.

Anders als der Titel vermuten lässt geht es bei diesem Buch nicht darum, herauszufinden was einem anlächelt.  Es geht um das "Innere Lächeln" das man etwas - oder besser noch, Teilen von sich selbst - geben kann. Man könnte auch sagen, es handelt sich um eine andere Art des Zustimmens: Zustimmung durch "Inneres Anlächeln".  - Insgesamt liegt das Buch garnicht voll auf meiner Linie, ist jedoch auch jeden Fall (und teilweise vielleicht auch deshalb) interessant.

Neben dem "Inneren Lächeln" / Zustimmen geht es in diesem Buch sehr stark um Ambivalenzen.
Die Autorin geht auch ausführlich auf 'Teilpersönlichkeiten', sogenannte 'Ego-States' ein, welche mit den Ambivalenzen eng zusammenhängen. (Manchmal so sehr, dass ich denke, die Autorin erzeugt durch ihr Buch regelrecht Ambivalenzen - und nach dem Lesen hat man mehr Probleme als vorher. Insgesamt finde ich das, was die Autorin über innerliche und äußerliche Vielfalt schreibt, jedoch stimmig.)

Bei mir ist in diesem Zusammenhang vor allem hängengeblieben, dass diese  'Ego-States' in der Regel abgespaltene 'Innere Kinder' sind (oder Schutzmechanismen).
Sie schreibt, dass sie als Psychoanalytikerin eigentlich nur mit dem 'Inneren Erwachsenen' arbeitet, sie es jedoch für ihre Arbeit als sehr wichtig ansieht, auch die Mechanismen mit den 'Inneren Kindern' zu erkennen - und zu merken, wann in dem Klienten gerade ein 'Inneres Kind' aktiv ist.
(Gerade letzteres ist einer der Punkte, weshalb ich bei Gelegenheit dieses Buch nochmals wirklich durcharbeiten möchte.) 

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Zu diesem ausführlichen Durcharbeiten ist es jedoch noch nicht gekommen, da mir außerdem das Buch "ja! und der innere Schalter zum höchsten Glück" von Ruediger Schache auf meinem Radar erschienen ist.

In diesem Buch geht es um das "reine Ja-Sagen", also um das, was ich hier im Blog unter der Kategorie 'Zustimmung pur' beschrieb.

Ehrlich gesagt bin ich diesem Buch gegenüber etwas ambivalent eingestellt:
Einerseits empfinde ich es teilweise sehr rational-argumentativ. Mir fehlt so ein bisschen, dass die Vorteile des  "Ja-Sagen" wirklich ganz tief spürbar werden.
(Diese Vorteile konnte ich zum ersten mal wirklich spüren, als ich Bill Ferguson's Internetseite durcharbeitete. Ich bin ihm für seine Arbeit sehr dankbar. (Hier ein Link zu meinem Beitrag über Bill Ferguson's Methode, sowie ein anderer Link zu allen Beiträgen, die seinen Ansatz betreffen.))
An einigen Stellen finde ich Ruediger Schache's Argumentation auch weit hergeholt.

Andererseits hat Ruediger Schache verschiedene Gesichtspunkte oft sehr gut auf den Punkte gebracht...... und manche Sachen wirklich genial formuliert.

Es gibt auch ein paar Punkte, die für mich eine neue, zusätzliche Sichtweise darstellen (deswegen habe ich mir das Buch auch gekauft), und die ich gerade dabei bin in mir zu wälzen.... um zu schauen, ob und wie ich sie mir zu eigen machen kann.

Wer nach Nutzung der hier im Blog vorhandenen Informationen (und der weiterführenden Links) immer noch mehr über das "Ja-Sagen" erfahren möchte, dem kann ich das Buch als weitere Werk zu diesem Thema  wirklich empfehlen.

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Doch im Augenblick liegen schon viele weitere Super-Bücher hier bei mir zuhause zum Durcharbeiten bereit. - So bleibt mir nur zu schauen, was zum jeweiligen Zeitpunkt gerade vorrangig ist.

Samstag, 22. Dezember 2012

[Zustimmung ist.....]

Zustimmung kann bedeuten
über den eigenen Schatten zu springen,
um von der Enge
wieder in die Weite zu kommen!

[Was zu innerlichen Problemen führt]

Zu innerlichen Problemen
führt etwas genau dann,
wenn es
auf gar keinen Fall
eintreten darf!

Mittwoch, 12. Dezember 2012

[Was könnte passieren...]

"Nimm irgendeine Lebenssituation:
Wie würdest du dich fühlen,
wenn du sie voll und ganz so akzeptiertest,
wie sie ist -
jetzt in diesem Moment?"

Eckhart Tolle [*]
[*] Aus "Stille spricht: Wahres Sein berühren"
von Eckhart Tolle (Autor) und Erika Ifang (Übersetzer);
Verlag: Arkana (2003); Seite: 120

Sonntag, 9. Dezember 2012

Unterschiede zwischen Annehmen, Akzeptieren, Zustimmen?

Aktuell stellte sich mir die Frage, was eigentlich die Unterschiede zwischen "Annehmen", "Akzeptieren" und "Zustimmen" sind. - Somit möchte ich hier jetzt nochmals theoretisch-zusammenfassend auf meine Auffassung über das "Zustimmen" eingehen:

In Ruediger Schache's neuem Buch "ja! und der innere Schalter zum höchsten Glück" (zu diesem Buch in einem späteren Beitrag noch mehr) wird zwischen "Annehmen" und "Zustimmen" deutlich unterschieden: Zustimmen wird dort mit "Gut-Finden" gleichgesetzt, während Annehmen, um es jetzt mal mit meinen eigenen Worten zu sagen, einfach als das Akzeptieren von Tatsachen (ohne diese dabei gut finden zu müssen) gesehen wird.

Kurz nachdem ich diese Unterscheidung in diesem Buche sah, ist mir ein uralter Text von mir selbst in die Hände geraten, in welchem ich schrieb:
Akzeptieren bedeutet festzustellen,
dass eine gewisse Sache vorhanden ist.
Zustimmen bedeutet,
gleicher Meinung zu sein.
?
Wie ich dann bei weiteren Nachforschungen gesehen habe, wird "Zustimmung" häufig mit Zustimmung im juristischen Sinne gleichgesetzt - also mit "einem Vertrag zustimmen" usw.
Auch in der Psychotherapie, wie beispielsweise in der "Akzeptanz- und Commitment-Therapie" wird der Begriff "Akzeptanz" bevorzugt.


Somit scheint der Begriff "Zustimmung" für meinen Blog ungünstig gewählt?

Wenn ich jetzt nochmals nachspüre, dann klingt "Das Tao der Zustimmung" für mich jedoch besser, als "Das Tao der Akzeptanz" oder "Das Tao des Annehmens".
Den Begriff "Zustimmung" finde ich persönlich weitgehender, umfassender:
Ich gebe den innerlichen Widerstand ganz auf, gehe ganz in Einklang!
"Zustimmen" bezieht sich also für mich immer auf das "in Einklang gehen" mit sowieso schon vorhandenen Tatsachen oder mit sowieso schon vorhandenen Gefühlen oder mit etwas, was ohne dass es verhindert werden kann auf jeden Fall eintreten wird (beispielsweise der Tod).

Somit hat "Zustimmung" für mich persönlich keinen direkten Bezug zu "etwas gut finden" oder "gleicher Meinung sein". "Zustimmung" ist auch kein 'laut ausgesprochenes Zusage', welche man einer anderen Person macht, und es ist (somit) erst recht kein kein "Zustimmen im juristischen Sinne". (In meiner neu verfassten Blog-Einführung gehe ich auch nochmals auf diese Unterschiede ein.)

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Aber: Widersprechen sich "Zustimmung" und "etwas verändern wollen" nicht irgendwie doch?

Zunächst: Auch der Wunsch, etwas verändern zu wollen ist ja "etwas-das-ist".
Somit ist auch das eine Tatsache, die ein "Ja", die eine "Zustimmung" von mir braucht.

Ich persönlich finde das Nachgehen eines Veränderungswunsches dann für mich am stimmigsten,
  1. wenn es sich um etwas handelt, das verändert werden kann,
  2. und man sich dabei auf der "Stufe 2 der Zustimmung" bewegt
    (hier ein Link zu den von mir eingeführten "Die Stufen der Zustimmung").

[Gut-finden vs. Annehmen]

Eine Blume auf der Wiese
müssen Sie nicht gut finden,
um die Tatsache anzunehmen,
dass sie dort wächst.

aus "ja! und der innere
Schalter zum höchsten Glück"
von Ruediger Schache [*]
[*] Siehe Seite 39 von "ja! und der innere Schalter zum höchsten Glück";
Autor: Ruediger Schache; Verlag: Nymphenburger; Auflage: 1. Aufl. (2012)
(Zeilenumbrüche und Hervorhebungen von mir.)

Freitag, 7. Dezember 2012

Sich in eine neue Richtung bewegen

Zur Zeit beschäftige ich mich mit dem Thema Zustimmung im Zusammenhang mit "ins Handeln kommen", mit Veränderung, mit "sein Leben mehr in die gewünschte Richtung bringen". (Hier kamen neue Gedanken herein, durch neue Bücher, die ich mir gekauft oder im Buchladen quergelesen habe. Und hier kam auch die Rückbesinnung auf Dinge, die ich schon vor langer Zeit gelesen oder mir angeeignet habe.)

Dass Veränderung nicht durch Aktionismus geschieht - und noch nicht mal dadurch, dass man sich eine Richtung ausdenkt und dann in diese läuft - ist mir schon klar.
Veränderung geschieht, indem ich mir ein Thema anschaue.... und es sich in eine neue Richtung bewegen lasse..... Und indem ich hieraus dann den nächsten Schritt entstehen lasse.

Doch bei den wichtigen Themen komme ich garnicht soweit!
Was steht einer Bewegung in eine neue Richtung im Wege?
Angeregt durch das neue Buch der Zurhorst's ("Liebe dich selbst und entdecke, was dich stark macht") kam ich nun wieder zu den Fragen, was der aktuelle Zustand eigentlich auch (an "positivem") bringt bzw. was er auch (an "negativem") verhindert?

Was bei Veränderung ja immer passiert, ist, dass man die eigene Komfortzone verlassen muss!
Und Veränderung führt ja oft auch zu Angst.
Was da wirkt ist also sicherlich auch, dass man, wenn man dem eigenen Leben eine neue Richtung gibt, ja immer auch Sicherheit aufgibt.
Man verlässt dabei ja auch den bisher vorhandenen sicheren Rahmen - und wenn es nur der Rahmen der Gewohnheit ist.
Und vielleicht verändert sich auch die Einbindung in den bisherigen sozialen Rahmen, weil man ja nicht nur seinem eigenen bisherigen Leben, sondern auch den bisher "Gleichgesinnten" 'untreu' wird.
Und vielleicht wird man ja auch den eigenen Eltern, der eigenen Herkunftsfamilie 'untreu' wird, wenn man plötzlich einen anderen, einen eigenen Weg geht?

Ein anderes Aspekt ist das, was ich von Bill Ferguson über innerliche Widerstände gelernt habe:
Hinter einem Widerstand steht (sofern man den Widerstand ganz zu seinem Ursprung zurückverfolgt) immer etwas, was man sich auf gar keinen Fall erleben will, etwas, das man auf gar keinen Fall erfahren will, was man auf gar keinen Fall fühlen will - was auf gar keinen Fall eintreten darf..... auch deshalb, weil es etwas negatives über einem selbst aussagen würde - etwas, was man auf gar keinen Fall sehen oder sich eingestehen will......   -  Hinter Lebensbereichen, die nicht funktionieren, steckt, so Bill Ferguson, immer etwas von dem eben genannten!

Ich glaube all dies sind Gesichtspunkte, die eine Wirkung darauf haben, dass ich mir meine Themen nicht so genau anschaue..... und ich sie sich nicht 'in eine neue Richtung bewegen' lasse.

Samstag, 1. Dezember 2012

Später wird alles besser ...

Die Hoffnung, dass später alles besser wird, hat mich von frühester Jugend an durch mein Leben begleitet.
"Ja, wenn ich erst mal mutiger bin, kommunikativer, mich besser durchsetzen kann.... dann wird sich in meinem Leben alles zum Besseren wenden" - so fing es schon damals an.

Und auch heute ist es noch so, dass ich denke, wenn ich erst einmal meine innerlichen Blockaden hinter mir gelassen habe, dann wird alles besser.

Nur ist es auch so: Ich werde auch immer älter.
Es geht nicht im ganzen Leben alles immer aufwärts.
Ich habe mal mit einem kaputten Knie, mal mit einer nur schlecht heilenden angerissenen Sehne am Daumen, und aktuell ja mit den Problemen mit meinem linken Auge zu tun.
Im Laufe der Zeit nimmt also auch der Verschleiß zu.

Ja, es geht auch zunehmend etwas abwärts.
Dies wird mir nicht nur wegen meinem Auge bewusst:
Meine Eltern sind schon sehr alt, und insbesondere mein Vater baut mehr und mehr ab.
Und die Mutter meiner Lebensgefährtin hat größere Gesundheitsprobleme und ist in einer Klinik. Während wir sie früher sehr oft in der Innenstadt getroffen haben, wurde sie in den letzten Jahren immer weniger mobil.

Es geht nicht immer nur aufwärts, im Herbst werden die Tage immer kürzer.  Sicherlich, der Herbst ist auch die Zeit der Ernte.... -  und die Erfahrung, wie man gut mit dem Leben umgehen kann nimmt im Laufe der Zeit immer mehr zu......

Aber: Immer mehr wird mir bewusst, dass ich nicht ewig alles auf später verschieben kann, sonst könnte es irgendwann zu spät sein....

Ja, es bleibt die Frage, wie ich JETZT dazu kommen kann, über innerliche Blockaden hinauszugehen...... mich frei zu fühlen - und zu leben.
Eine Frage - auf die ich jetzt (noch) keine Antworten habe.
Aber vielleicht wird das mit den Antworten ja später einmal besser    ;-)    ;-)    ;-)