Sonntag, 23. Dezember 2012

Leseliste aktuell (1)

Ich finde es sehr angenehm, ein interessantes Buch zum Thema 'Persönliche Weiterentwicklung' tief durchzuarbeiten. Damit meine ich nicht nur durchzulesen, sondern auch den Inhalt 'in mir zu wälzen', mit meinem schon vorhandenen Wissen abzugleichen und nachzuspüren, wie ich das Ganze auf meine aktuellen Themen anwenden könnte!

In letzter Zeit sind mir ein paar ganz besondere Bücher zugelaufen, und ich möchte besonders jetzt die Urlaubszeit nutzen, um sie zu lesen..... und eben durchzuarbeiten.

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Das erste Buch ist "Tu, was dich anlächelt" von Katharina Ley.
Dieses Buch habe ich mir schon vor ein paar Wochen angeschafft und es auch schon durchgelesen.... und mir besonders wichtige Stellen markiert. Ich habe es jedoch noch nicht wirklich durchgearbeitet so dass ich noch nicht den optimalen Nutzen daraus ziehen konnte.

Anders als der Titel vermuten lässt geht es bei diesem Buch nicht darum, herauszufinden was einem anlächelt.  Es geht um das "Innere Lächeln" das man etwas - oder besser noch, Teilen von sich selbst - geben kann. Man könnte auch sagen, es handelt sich um eine andere Art des Zustimmens: Zustimmung durch "Inneres Anlächeln".  - Insgesamt liegt das Buch garnicht voll auf meiner Linie, ist jedoch auch jeden Fall (und teilweise vielleicht auch deshalb) interessant.

Neben dem "Inneren Lächeln" / Zustimmen geht es in diesem Buch sehr stark um Ambivalenzen.
Die Autorin geht auch ausführlich auf 'Teilpersönlichkeiten', sogenannte 'Ego-States' ein, welche mit den Ambivalenzen eng zusammenhängen. (Manchmal so sehr, dass ich denke, die Autorin erzeugt durch ihr Buch regelrecht Ambivalenzen - und nach dem Lesen hat man mehr Probleme als vorher. Insgesamt finde ich das, was die Autorin über innerliche und äußerliche Vielfalt schreibt, jedoch stimmig.)

Bei mir ist in diesem Zusammenhang vor allem hängengeblieben, dass diese  'Ego-States' in der Regel abgespaltene 'Innere Kinder' sind (oder Schutzmechanismen).
Sie schreibt, dass sie als Psychoanalytikerin eigentlich nur mit dem 'Inneren Erwachsenen' arbeitet, sie es jedoch für ihre Arbeit als sehr wichtig ansieht, auch die Mechanismen mit den 'Inneren Kindern' zu erkennen - und zu merken, wann in dem Klienten gerade ein 'Inneres Kind' aktiv ist.
(Gerade letzteres ist einer der Punkte, weshalb ich bei Gelegenheit dieses Buch nochmals wirklich durcharbeiten möchte.) 

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Zu diesem ausführlichen Durcharbeiten ist es jedoch noch nicht gekommen, da mir außerdem das Buch "ja! und der innere Schalter zum höchsten Glück" von Ruediger Schache auf meinem Radar erschienen ist.

In diesem Buch geht es um das "reine Ja-Sagen", also um das, was ich hier im Blog unter der Kategorie 'Zustimmung pur' beschrieb.

Ehrlich gesagt bin ich diesem Buch gegenüber etwas ambivalent eingestellt:
Einerseits empfinde ich es teilweise sehr rational-argumentativ. Mir fehlt so ein bisschen, dass die Vorteile des  "Ja-Sagen" wirklich ganz tief spürbar werden.
(Diese Vorteile konnte ich zum ersten mal wirklich spüren, als ich Bill Ferguson's Internetseite durcharbeitete. Ich bin ihm für seine Arbeit sehr dankbar. (Hier ein Link zu meinem Beitrag über Bill Ferguson's Methode, sowie ein anderer Link zu allen Beiträgen, die seinen Ansatz betreffen.))
An einigen Stellen finde ich Ruediger Schache's Argumentation auch weit hergeholt.

Andererseits hat Ruediger Schache verschiedene Gesichtspunkte oft sehr gut auf den Punkte gebracht...... und manche Sachen wirklich genial formuliert.

Es gibt auch ein paar Punkte, die für mich eine neue, zusätzliche Sichtweise darstellen (deswegen habe ich mir das Buch auch gekauft), und die ich gerade dabei bin in mir zu wälzen.... um zu schauen, ob und wie ich sie mir zu eigen machen kann.

Wer nach Nutzung der hier im Blog vorhandenen Informationen (und der weiterführenden Links) immer noch mehr über das "Ja-Sagen" erfahren möchte, dem kann ich das Buch als weitere Werk zu diesem Thema  wirklich empfehlen.

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Doch im Augenblick liegen schon viele weitere Super-Bücher hier bei mir zuhause zum Durcharbeiten bereit. - So bleibt mir nur zu schauen, was zum jeweiligen Zeitpunkt gerade vorrangig ist.

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