Freitag, 7. Dezember 2012

Sich in eine neue Richtung bewegen

Zur Zeit beschäftige ich mich mit dem Thema Zustimmung im Zusammenhang mit "ins Handeln kommen", mit Veränderung, mit "sein Leben mehr in die gewünschte Richtung bringen". (Hier kamen neue Gedanken herein, durch neue Bücher, die ich mir gekauft oder im Buchladen quergelesen habe. Und hier kam auch die Rückbesinnung auf Dinge, die ich schon vor langer Zeit gelesen oder mir angeeignet habe.)

Dass Veränderung nicht durch Aktionismus geschieht - und noch nicht mal dadurch, dass man sich eine Richtung ausdenkt und dann in diese läuft - ist mir schon klar.
Veränderung geschieht, indem ich mir ein Thema anschaue.... und es sich in eine neue Richtung bewegen lasse..... Und indem ich hieraus dann den nächsten Schritt entstehen lasse.

Doch bei den wichtigen Themen komme ich garnicht soweit!
Was steht einer Bewegung in eine neue Richtung im Wege?
Angeregt durch das neue Buch der Zurhorst's ("Liebe dich selbst und entdecke, was dich stark macht") kam ich nun wieder zu den Fragen, was der aktuelle Zustand eigentlich auch (an "positivem") bringt bzw. was er auch (an "negativem") verhindert?

Was bei Veränderung ja immer passiert, ist, dass man die eigene Komfortzone verlassen muss!
Und Veränderung führt ja oft auch zu Angst.
Was da wirkt ist also sicherlich auch, dass man, wenn man dem eigenen Leben eine neue Richtung gibt, ja immer auch Sicherheit aufgibt.
Man verlässt dabei ja auch den bisher vorhandenen sicheren Rahmen - und wenn es nur der Rahmen der Gewohnheit ist.
Und vielleicht verändert sich auch die Einbindung in den bisherigen sozialen Rahmen, weil man ja nicht nur seinem eigenen bisherigen Leben, sondern auch den bisher "Gleichgesinnten" 'untreu' wird.
Und vielleicht wird man ja auch den eigenen Eltern, der eigenen Herkunftsfamilie 'untreu' wird, wenn man plötzlich einen anderen, einen eigenen Weg geht?

Ein anderes Aspekt ist das, was ich von Bill Ferguson über innerliche Widerstände gelernt habe:
Hinter einem Widerstand steht (sofern man den Widerstand ganz zu seinem Ursprung zurückverfolgt) immer etwas, was man sich auf gar keinen Fall erleben will, etwas, das man auf gar keinen Fall erfahren will, was man auf gar keinen Fall fühlen will - was auf gar keinen Fall eintreten darf..... auch deshalb, weil es etwas negatives über einem selbst aussagen würde - etwas, was man auf gar keinen Fall sehen oder sich eingestehen will......   -  Hinter Lebensbereichen, die nicht funktionieren, steckt, so Bill Ferguson, immer etwas von dem eben genannten!

Ich glaube all dies sind Gesichtspunkte, die eine Wirkung darauf haben, dass ich mir meine Themen nicht so genau anschaue..... und ich sie sich nicht 'in eine neue Richtung bewegen' lasse.

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