Samstag, 20. April 2013

Buchempfehlung: Die Kraft der Präsenz

Hauptthema meines Blogs ist, sich seine Lebensthemen anzuschauen, mit ihnen in einen Einklang zu kommen, sich mitten in sie hineinsetzen, ..... und anders als vorher wieder aus ihnen herauszukommen.....

Dies gelang mir bei manchen Themen mehr - bei anderen weniger.....
Die Vorgehensweise war jedoch, mir ein Thema, von dem ich vermute es könne mir Probleme machen, im Vorfeld anzuschauen.
Oder ein Thema, welches mir tagsüber Schwierigkeiten machte, hinterher (am Abend) nachzubereiten.

Bis vor kurzem ist es mir jedoch nicht gelungen, in einer Situation selbst Präsent zu bleiben:
genau zu bemerken was hierbei geschieht,
aus innerlichen Filmen, welche mit der Realität nur begrenzt zu tun haben auszusteigen,
mehr oder weniger in Zustimmung zu kommen,
offen und weit zu werden,
..... ja, eben das Thema schon ein bisschen während ich drinstecke zu bearbeiten
und hierdurch auszusteigen.

Mehr und mehr gelingt mir dies jetzt tatsächlich immer mehr.

--- --- ---

Hierbei sehr geholfen hat mir das Buch  "Die Kraft der Präsenz: Im Jetzt sein - zu sich selbst finden - Heilung erleben"  von Richard Moss!

In diesem Buch werden sehr interessante Gesichtspunkte zum Thema "Präsenz" behandelt.
Teilweise überschneidet sich das Buch mit den vielen Dingen, die wir im KiKG-Training über dieses Thema gelernt haben. Aber es gibt einige andersgeartete Sichtweisen und Ergänzungen, welche mir sehr halfen, mir dieses Thema noch mehr zu erschließen.
Einige Dinge, die ich aus Dem KiKG kenne, verstehe ich durch dieses Buch jetzt viel besser. (Andere hilfreiche Dinge, die ich schon kenne, fehlen dafür natürlich wiederum in diesem Buch.)
Insgesamt brachte es mich jetzt jedoch sehr viel weiter.


Neben diesen ganz fundamentalen Dingen über die Präsenz
nimmt "das Mandala des Lebens" einen großen Teil des Buches ein.
Richard Moss geht davon aus, dass ein Teil unserer Gefühle echte, natürliche Gefühle sind,
es jedoch auch Emotionen gibt, welche durch unser Denken selbst erzeugt werden.
Gerade das, was einem so Schwierigkeiten macht, einem aus der Bahn wirft, Kontraktion erzeugt, sind diese "selbst-gebastelten" Emotionen.
Dieses selbst-basteln der Emotionen ist das, was ich hier auch immer als "im inneren Film sein" beschreibe. Laut Moss entstehen diese Emotionen durch die "Geschichten" die wir uns über uns selbst, über andere, über die Vergangenheit und über die Zukunft erzählen.


Für diejenigen, die aus ihren alten, schon hundert Mal erzählten Geschichten aussteigen wollen ein sehr empfehlenswertes Buch!

--- --- ---

In mir ist schon seit längerer Zeit eine große Sehnsucht da, aus allen negativen (oder auch positiven) Märchen-Geschichten auszusteigen.....
und einfach nur ganz unmittelbar mitten-drin in dem zu sein was nun mal tatsächlich ist. - Nun scheine ich das mehr und mehr nicht nur in Übungssituationen sondern auch 'Just-In-Time' in tatsächlichen Lebenssituationen anwenden zu können.

0 Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Ich freue mich über weiterführende Fragen, Anmerkungen, Austausch...   :-)