Donnerstag, 10. November 2011

Vier Ebenen der Veränderung

Man könnte die Möglichkeiten sich Weiterzuentwickeln vielleicht in vier Ebenen unterteilen:
  1. Sich auf 'Das-Was-Ist' ganz einlassen - die eigenen Gefühle fühlen - "Ja!" sagen zu 'Das-Was-Ist' - und die nächsten Schritte in Richtung "Lösung" einfach von innen kommen lassen.
    (Dieser Punkt wird ja ausführlich hier im Blog bearbeitet, sowohl in meinen Info-Beiträgen als auch in meinem "Tagebuch").
  2. An Systemischen Verstrickungen arbeiten.
    (Beiträge hierzu erscheinen mit zunehmender Häufigkeit in meinen Tagebuch-Beiträgen, ohne dass ich dieses Thema jedoch hier im Blog theoretisch behandeln werde. Ich werde in den nächsten Tagen jedoch nochmals auf Bücher zu diesem Thema eingehen)
  3. Im Alltag ganz bewußt bemerken, was gerade abläuft.
  4. Techniken einüben, mit denen man im Alltag bewußt in das Wahrnehmen, in das Zustimmen, in die eigene Kraft gehen kann.
Die letzten beiden Punkte sind aktuell Thema in meinem Projekt ''.

Freitag, 25. März 2011

Nicht bei mir

Mir ist gestern und heute so richtig aufgefallen, wie wenig und wie selten ich doch wirklich bei mir bin.
Damit meine ich, wie selten ich im täglichen Leben wirklich in mich spüre, schau, was gerade da ist.... und wie selten ich mich auch einfach nur ganz tief niederlasse, mich weit mache.....

Gerade dann, wenn es besonders notwendig wäre, wenn es mir nicht so gut geht, wenn ich im Stress bin, ..... mache ich es nämlich nicht.

Wenn ich das wirklich einfach machen würde....... dann bräuchte ich vielleicht garnicht soooo viel Zeit für mich, wie ich immer meine eigentlich brauchen zu würden.....


Dies möchte ich auch als wichtiges Thema in meine Themenliste aufnehmen!

Mittwoch, 2. Februar 2011

Dasein Damit

Das was ich vorgestern unter "Ein bisschen Zugestimmt" aufschrieb habe ich auch heute wieder praktiziert.

Dabei habe ich auf dem Weg zur und von der Arbeit immer wieder geschaut, was gerade in mir ist,
und mich dann bewußt entschieden Damit Dazusein..... also 'mit all dem in mir' Dazusein.

Das tut gut - weil ich da ja ganz bei mir bin!


(Und nun bin ich schon recht aufgeregt, weil ich morgen wieder zu meiner Ausbildungsgruppe fahren werde. )

Montag, 31. Januar 2011

Ein bisschen Zugestimmt

Ich habe heute mehrmals am Alltag bewußt in mich gespürt... und dem was ich jeweils bemerkte (Traurigkeit, Anspannung, Ärger) meine Zustimmung erteilt....
dem Vorhandensein dieser Gefühle zugestimmt.

Ich habe dem Vorhandensein dieser Gefühle zugestimmt - denn sie sind ja sowieso schon da!

Durch das Zustimmen hat es sich (ein kleines Bisschen) besser angefühlt.

Dienstag, 26. Oktober 2010

Sich selbst spüren können.....

Sich selbst spüren können?

In mich-stressenden Lebenssituationen kann ich dies meist nicht.
Aber ist es nicht auch ein "sich-selbst-spüren" wenn man merkt,
dass man sich selbst gerade nicht spürt?

Ich möchte mehr darauf achten, wann (und wie) ich mich selbst nicht spüre!

Dienstag, 19. Oktober 2010

Anwendung im Alltag

In einem Kommentar zu "Körperlicher Druck, Abwehr und Zustimmung" fragte Leserin oder Leser "R." danach, wie man auch im Alltag auf Wahrnehmung usw. umschalten kann.

Auf diese Frage habe ich leider auch keine gute Antwort.

Wenn im Alltag nicht allzu Stressiges passiert, dann kann ich mich vielleicht zumindest zwei oder dreimal am Tag daran erinnern, doch mal kurz meinen Körper durchzuscannen, zu spüren, was da gerade zu spüren ist, und danach dann auch noch meine Gefühle wahrzunehmen....
In Situationen, in denen mich jedoch etwas richtig "packt" denke ich dann überhaupt nicht mehr daran.

Mir gelingt das Ganze recht gut dann, wenn ich für mich bin.... etwa um etwas Belastendes vom Tage innerlich nachzuarbeiten - oder auch um mich auf einen schwierigen Termin vorzubereiten.
Manchmal bearbeite ich auch erfolgreich meine Befürchtungen - etwas, das vielleicht eintreten könnte.... und gegen das ich einen so starken Widerstand spüre, dass ich mich schließlich entscheide, mich näher damit zu befassen.

Auch vorletztes Wochenende in meiner Ausbildungsgruppe konnte ich sehr gut und recht zeitnah mit für mich belastenden Themen umgehen. Aber dort ist eben auch eine Umgebung in der viel Zeit und Raum für Achtsamkeit ist, dort bin ich dann von vornherein schon im richtigen Modus.

Also wie gesagt: Leider habe ich darauf keine wirklich gute Antwort - und ich denke, das Ganze ist vielleicht auch Übungssache, Erfahrungssache, .... und hängt davon ab, wie oft man sich im Leben vielleicht schon in weniger schlimmen Situationen auf gute Art und Weise von Widerstand und Stress lösen konnte......