Freitag, 27. Juli 2012

Abgrenzung-Wege

In diesem Beitrag geht es um verschiedene Möglichkeiten, mit Grenzüberschreitungen in eher nicht so engen Kontakten, umzugehen - also damit, wenn einem jemand ernsthaft auf die Füße tritt, wenn einem jemand ernsthaft die Butter vom Brot zu nehmen versucht.
Dabei soll dieser Beitrag keineswegs die Aussagen aus den Beiträgen "Verletzt durch einen Anderen" / "Verletzt durch einen Anderen II" oder den überaus interessanten Kommentaren hierzu, abmildern, sondern nur ergänzen.


Eine Möglichkeit mit Konflikten umzugehen ist, mit voller Power in die Konfrontation zu gehen.
Nehmen wir, um dies zu verdeutlichen, mal den Fall, jemand würde immer wieder abfällige Kommentare über dich von sich geben:
Ich war vor Jahren mal bei einer Bioenergetik-Therapeutin, die das sehr gut konnte. Es war eine dicke Frau, der man richtig ansehen konnte, wie gut sie mit dem Boden verbunden war. Aus dieser Erdung konnte sie (ohne irgendwie wütend oder aggressiv zu wirken) eine ganz gewaltige Power entwickeln und andere Menschen aus dieser Power heraus ganz direkt konfrontieren. (Ich habe dies mehrmals gesehen.)

Sie hätte sich in dem genannten Beispiel ihre gesammelte Kraft auf denjenigen gerichtet, der die abfälligen Bemerkungen über sie macht, und hätte aus dieser Kraft heraus klar und deutlich und ohne das geringste Zurückweichen gesagt: "Ich möchte nicht, dass du so über mich redest!" 
Die anderen trauten sich dann nicht, direkt zu widersprechen, machten jedoch manchmal ausweichende Ausflüchte. Sie hätte dann in diesem Fall nochmals mit derselben Erdung und Energie gesagt: "Hast du gehört!. Ich möchte nicht, dass du so über mich redest." Dabei hat sie den Anderen direkt angesehen, ihn direkt angesprochen, also nicht irgendwie an ihm vorbei.....
Meinst genügte dies dann, und der andere signalisierte dann irgendwie Zugeständnis.
Falls nicht, dann hätte sie es auch gebracht, noch ein paar Mal voll hineinzugehen.

Das Ganze funktioniert meiner Ansicht nach nur, wenn man ganz direkt und ohne zurückweichen voll seine Energie hineingibt und auch beim zweiten, dritten oder vierten Mal keinesfalls in der Power und Intensität nachlässt. Und es funktioniert nur, wenn die Power nicht nur gespielt ist, sondern wenn sie wirklich von unten, vom Boden, aus einer guten Erdung heraus kommt. Und es funktioniert nur, wenn man wirklich bereit ist, voll reinzugehen und deutlich mehr Energie hineinzugeben, als es das Gegenüber tut.


Ein ganz anderer Weg in solchen Situationen wäre, paradoxe Kommunikation und Verhaltensweisen einzusetzen.
Vor vielen Jahren habe ich mal einen Vortrag von  Hans-Ulrich Schachtner gehört, in welchem er auch ein damals frisch erschienenes Buch "Frech, aber unwiderstehlich!" vorstellte. Bei seinem Vorgehen werden Ansätze aus der Hypnotherapie mit Ansätzen aus der Provokativen Therapie zu einem Kommunikationsmodell vermischt.

In dem Vortrag brachte er unter anderem folgendes Beispiel:
Ein Mann, der in seiner Firma regelmäßig von einer Vorgesetzten niedergemacht wurde, bekam im Coaching folgenden Vorschlag:
Er sollte an einem Freitag Nachmittag mal in ihr Büro gehen. Dort sollte er herumstammeln, dass er ihr etwas sagen müsste, ...... noch etwas ausweichen, und dann schließlich sagen: "Was ich Ihnen schon immer sagen wollte. Es erregt mich sexuell total, wenn ich von Ihnen so niedergemacht werde." Dann sollte er das Büro verlassen, ins Wochenende flüchten und dieses Thema niemals mehr ansprechen.
Dies soll gewirkt haben. Die Vorgesetzte hat ihn seither nie mehr niedergemacht.

Ein anderes Beispiel, welches auch in diese Kategorie passt, stammt aus dem "Lehrbuch der systemischen Therapie und Beratung 1" Arist von Schlippe und Jochen Schweitze.
Dort wird beschrieben, wie eine Frau eine Familienberatungsstätte aufsuchte, weil es zwischen ihr und ihrem Mann regelmäßig krachte. Ursache war jedes mal, dass sie die Schiebetüre an dem gemeinsamen Kleiderschrank offenstehen ließ - und sich ihr Mann darüber total aufregte.
Sie empfand ihn als kleinlich und fühlte sich von ihm überwacht und kritisiert - er dagegen meinte, sie wolle ihn absichtlich missachten und ärgern - und so war mit der Zeit ein großes Beziehungsproblem daraus entstanden.
Das Beratungsteam sagte ihr schließlich, sie solle ihrem Mann ausrichten, dass es für die offenstehende Schranktüre eine tiefenpsychologische Erklärung gäbe: "Durch die offene Schranktüre würde sie ihrem Mann unbewusst ihre Bereitschaft vermitteln, mit ihm sexuelle zu verkehren."
Die Frau war mit dieser Erklärung nicht so zufrieden. Da das Beratungsteam sie jedoch dazu drängte, dies genau so ihrem Mann zu erzählen, tat sie dies dann auch.
Der Mann soll dann gesagt haben: "Einen größeren Blödsinn habe ich in meinem ganzen Leben noch nie gehört."
Trotzdem sieht er seitdem mit einem Lächeln über die offenstehende Schranktüre hinweg.  

Natürlich hat die paradoxe Gesprächsführung nur in Ausnahmen mit Sexualität zu tun. (Aber diese Beispiele sind irgendwie bei mir hängen geblieben.)

Doch nochmals zurück zu dem Buch von Schachtner.
Das Ganze war dann doch nicht so sehr mein Ding um den Aufwand zu betreiben, monatelang mit dem Buch selbst zu üben, oder ein Seminar hierzu zu besuchen.


Überhaupt - und das gilt für alle Ansätze, stellt sich die Frage: "Welchen Preis kostet mich die Abgrenzung und bin ich bereit ihn zu bezahlen?"
Andererseits besteht natürlich auch die Frage, "Was kostet es mich, wenn ich mich nicht abgrenze".
Somit hängt es vielleicht auch davon ab, um was es in dem aktuellen Konflikt eigentlich geht:
Ums "Rechthaben"?
Darum, einen Grenzübertritt abzuwehren?


Joel erzählte gleich am ersten Abend in meiner neuen Gruppe, dass er im täglichen Leben immer weniger dazu bereit ist, die "Einladung in Stress zu gehen", anzunehmen. (Er spricht von "Einladung in die Trennung zu gehen", aber was damit gemeint ist ist vielleicht nur Insidern voll zugänglich.)
Er erzählte, dass er zum Beispiel kürzlich im Supermarkt eine alte Frau in die Schlange an der Kasse vorgelassen hatte, weil die sich irgendwie an der falschen Stelle angestellt hatte. Hinter ihm hat dann jemand deswegen gemosert, und früher wäre er voll darauf eingestiegen. Doch diesmal merkte er, dass er nicht jeder Einladung zu folgen braucht.
Seine Weigerung, einer "Einladung in die Trennung zu gehen" zu folgen, würde übrigens nicht auf spirituellen Gründen beruhen, sondern auf ganz egoistischen: Er möchte sehr alt werden und sich deshalb einfach nicht mehr selbst schädigen!   

Wir machten dann hierzu gleich eine Körper-Übung zu zweit:
Einer war der Angreifer und der andere sollte zwar der angreifenden Hand ausweichen, seine Hauptaufgabe war jedoch, die angreifende Hand liebevoll zu umgarnen.
Als einige Teilnehmer dann allzu anstrengend versuchten, der angreifenden Hand auszuweichen, sagte Joel, wir sollen uns ruhig auch mal treffen lassen - damit wir sehen: Da passiert nichts Schlimmes.
Diese Übung ist natürlich sowohl für den "Angreifer" als auch für den "Angegriffenen" eine neue und verblüffende Erfahrung!!!


Aber Konflikte dürfen sein und in unseren Gruppen hat es manchmal auch schon richtig geknallt!
In solchen Fällen gab es immer den Raum für jeden, seine  Sichtweise dazu auszudrücken.
Manchmal hatten wir Anderen dann die Erwartung, dass diese Konflikte nun gelöst werden müssen, so dass am Ende dann irgendwie herauskommt, wessen Wahrnehmung nun richtig und wessen Wahrnehmung nun falsch war, was nun richtig und was nun falsch ist.
Doch derartige Erwartungen bleiben dann enttäuscht.
Jeder teilt seine Wahrnehmung mit - und jeder bleibt mit seiner Wahrnehmung völlig unangetastet.
Der Konflikt darf dasein, und es wird nichts damit und nichts dagegen gemacht!
Diese Energie kann im Raum bleiben und jeder ist mit seinem geachtet.
Das hat etwas sehr kraftvolles -
und ist sicherlich kraftvoller, als aus Angst vor einem offenen Konflikt gleich von einer 'neutralen Stelle' eine Lösung basteln zu lassen.

Samstag, 14. April 2012

Der Stimme des Körpers folgen

Als ich letztes Wochenende bei meinen Eltern war, lief mir das Buch "Focusing - Der Stimme des Körpers folgen" von Ann Weiser Cornell wieder über den Weg. In diesem Buch wird eine bestimmte Art des Focusing-Prozesses beschrieben, den ich in meinem Beitrag "Focusing - meine Erfahrungen damit" in der Reihe Reihe "Weiterführende Persönlichkeitsentwicklungsmethoden" nicht erwähnt hatte.

Bei 'normalen' Focusing versucht man immer das Ganze zu betrachten. Daher focusiert man auf "Alles zum Thema xy" (z.B. auch "Alles zu meiner Angst vor fremden Gruppen").
Beim Ansatz von Ann Weiser Cornell betrachtet man eher Teile (Persönlichkeitsanteile), und beendet somit, die unbewusste Identifikation mit diesen Teilen. So sagt man zum Beispiel nicht, "ich bin ängstlich", sondern "ein Teil von mir hat Angst" oder "Etwas in mir hat Angst".
(In der K!KG-Arbeit würden wir stattdessen sagen "Da ist Angst" und somit die Angst nicht in den persönlichen Besitz nehmen, da sie eventuell auch von anderen Personen (insbesondere aus der Familien) übernommen sein könnten.)

Jedenfalls habe ich vor langer Zeit diese Art und Weise Focusing gemacht, bin dann jedoch davon abgekommen, weil ich den Eindruck habe, durch die Teile Betrachtung zu sehr die Verantwortung für mich wegzuschieben und auf irgendwelche Teile zu schieben ("ich kann nichts dafür, dass ich mich so blöd verhalte, das ist ein Teil in mir").
Aus diesem Grund ist es mir lieber, eher gleich die Aufmerksamkeit auf das Ganze zu legen, das "Teil" zu umarmen, aber es dann auch schon bald in mein Herz und in mein Ganz-Sein mit aufzunehmen.

Prinzipiell kann ich sagen: Das oben genannte Buch ist ein wirklich gutes Einsteiger-Buch, allerdings stellt sich die Frage, auch welche Art und Weise Focusing am nützlichsten ist (was wohl auch von Person zu Person ganz unterschiedlich sein kann).

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Hakomi-Psychotherapie, oder Focusing-Sitzungen (alleine oder mit Begleiter) scheinen, einfach schon durch die Vorgehensweise und die Art wie begleitet wird oder wie Fragen gestellt werden, eher die kindliche Seite in mir anzuregen. Insbesondere passiert mir das auch bei dem Ansatz von Ann Weiser Cornell.
Bei der K!KG-Arbeit wird dagegen bei mir eher eine "erwachsene Energie", die eigenverantwortliche Seite in mir,  hervorgerufen.
Jetzt, wo mir das oben genannte Buch wieder in das Bewusstsein gekommen ist, merke ich nochmals so richtig den Unterschied.

Dienstag, 12. Juli 2011

Unterscheidung in 5 Gefühls-Arten

Im Umfeld der systemischen Familientherapie wird oft zwischen 3 oder vier verschiedenen Arten von Gefühlen unterschieden. Bei "Reinhard Lier" fand ich sogar eine Unterscheidung in fünf Arten, was ich auf diese Art und Weise sehr sinnvoll fand:

Die erste Art der Gefühle sind die "Primärgefühle". Das sind dies Gefühle, die einen direkten Bezug zu einem äußeren Ereignis haben, z.B. Trauer über das Ende einer Beziehung. - Diese Gefühle kommen nach einiger Zeit zu ihrem natürlichen Ende und können dann wieder gehen.

Die zweite Art der Gefühle sind die "Sekundärgefühle" - man könnte auch sagen "Ersatzgefühle" oder "Abwehr-Gefühle". Hier handelt es sich um die Gefühle, die Vorgeschoben werden, um sich auf die eigentlichen Gefühle nicht wirklich einlassen zu müssen, z.B. wenn jemand mit Wut reagiert, statt seine Trauer und Hilflosigkeit zu fühlen. - Diese Gefühle können notwendiges Handeln verhindern, man kann sich damit in „endlosen Geschichte” verstricken..... und Außenstehende finden diese Gefühle oft peinlich oder sind genervt.

Die dritte Art der Gefühle sind die "Systemischen" bzw. "Übernommenen Gefühle". Das sind Gefühle, die eigentlich einer anderen Person (meist aus der Herkunftsfamilie) gehören und von dieser Person übernommen wurde. - So kann es beispielsweise sein, dass die Tochter den unterdrückten Zorn der Mutter übernimmt und diesen für sie auslebt.

Die vierte Art von Gefühlen sind "Kindergefühle". Das sind Gefühle die (meist von traumatischen Erfahrungen) aus der Kindheit stammen.... und noch nicht verarbeitet werden konnten. Oft fühlt sich der Erwachsene dann immer noch so wie damals als Kind.

Die fünfte Art von Gefühlen sind die "Meta-Gefühle". Dies sind Gefühle wie "Einklang", "Kraft", "Würde", "Dankbarkeit", "Ehrfurcht", "Inneren Friede" ..... die aus der Verbindung mit dem "Größeren Ganzen" entstehen.

Samstag, 7. Mai 2011

Mich mitten hineingeben

Ich hatte mich vorhin einem Thema zugewandt, welches schon den ganzen Tag eine schlechte Stimmung in mir hervorrief.

Dabei habe ich mich einfach geöffnet, versucht, so weit es mir möglich ist "Da zu sein" ..... und ich hatte mir dabei vorgestellt, mich innerlich hineinzugeben, mich hineinzuhängen.... in die Situation.
Dabei habe ich meine Gefühle wahrgenommen, habe die Situation für mich als Ganzes wahrgenommen, ..... und nach einer kurzen Weile ist es mir gelungen, innerlich über das "Problem" über die "Fixierung auf das Problem" hinauszugehen..... weiter zu werden..... - und gleichzeitig weiterhin wahrzunehmen....

Auch wenn das Thema nun noch nicht abschließend geklärt ist, hat es sich energievoll und angenehm angefühlt, mich mir selbst (und meinem Thema) auf diese Art und Weise zuzuwenden.
Und es hat sich angenehm angefühlt, 'im Thema drin' und gleichzeitig 'weit' zu sein.

Samstag, 23. April 2011

Mich dem Leben stellen....

Ich wälze nun schon eine Weile die Frage in mir,
was mir den Weg davor versperrt, regelmäßig (täglich) in mich zu gehen, mich zu spüren, mich mich mir selbst zuzuwenden. (Da ist immer ein Ausweichen, ein Verschieben auf später.... und dann geschieht es doch nicht...)

Es ist für mich noch nicht klar zu spüren, aber so ein bisschen hängt es wohl mit folgenden Punkten zusammen:
* Die Angst, dann vielleicht mit der Einsicht konfrontiert zu werden, dass ich es in Wirklichkeit garnicht schaffe, weiter­zu­­kommen und meine Themen zu lösen...
* Oder die Angst, dass ich dann merken würde, dass ich auf keinen Fall mehr so weiterleben will, wie ich derzeit lebe. ..... (Und daraus folgend denn in die Situation kommen, Vieles in meinem Leben ändern zu wollen.... und somit dann auch zu müssen....)
* Vielleicht auch die Angst davor, Eigenverantwortlich, Erwachsen,  Aus eigenen Kraft heraus, mein Leben zu leben.

Ja - mich dem Leben stellen ist so ein Spruch, der mir seit unserem letzten Ausbildungswochenende durch den Kopf geistert.
- "Bin ich bereit, mich dem Leben zu stellen?" -

Dies beinhaltet für mich etwas sehr Kraftvolles, Erwachsenes.
Das Gegenteil hierzu wäre, wenn ich mich in eine kindliche Postion zurückziehe, in ein 'Geht-Nicht', 'Will-Nicht', 'Kann-Nicht'.... ich bin zu unfähig, zu gestört,  .... - Das fühlt sich sicherer an, aber auch verantwortungslos, kraftlos und nachlässig.  [Dies sind jetzt meine Worte.... und es sind Worte, die sicherlich für Jeden einen ganz anderen Geschmack haben, etwas ganz anderes bedeuten...]

Samstag, 2. April 2011

Existenzbedrohung vs. Erwachsen-Sein

Ich habe es bemerkt:
Als ich noch im Tunnelblick war.... da hatte ich irgendwie das Gefühl, meine gesamte Existenz hängt davon ab, dass sich das Ganze im Rahmen der von mir als wichtig gesehenen Bedingungen abspielt.
Es war (ist) wirklich so ein Gefühl, als ob die Existenz bedroht ist, wenn nicht das-und-das passiert, ich nicht dies-und-jenes hinkriege..... und es nicht so läuft, wie ich meine dass es unbedingt laufen müsste....

Außerhalb des Tunnelblicks ist dies keine Bedrohung mehr - sondern lediglich eine Vorliebe.


Außerhalb des Tunnelblicks fühlt sich das ganze so an, als ob ich als Erwachsener reagieren, reden, verhandeln kann.  (Also ohne mich (falls der Andere anders tickt als ich) gleich bedroht zu fühlen.)

Dies setzt natürlich voraus, dass ich in der Weite bleiben will und kann.
'In der Weite bleiben können' geht wahrscheinlich soweit, wie es mir möglich ist, in der Zustimmung zu bleiben....
'In der Weite bleiben wollen' setzt unter Anderem auch die Bereitschaft voraus, die Verantwortung zu tragen und auch über den eigenen Schatten zu springen.... statt wie ein Kind die Verantwortung auf andere zu schieben....